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Mrs Irving war die Ehefrau von Mr Irving, die Mutter von Stephen Irving und die Großmutter von Paul Irving.

Biografie

Frühe Jahre

Sie wohnte in Avonlea und bekam im Jahr 1834 ihren Sohn Stephen. Als Stephen neun Jahre alt war, nahm seine Mutter ihn mit, wenn sie die Mutter von Lavendar Lewis besuchte.

Spätere Jahre

Als Stephen in Boston wohnte, besuchte sie ihn ein- oder zweimal. Nach dem Tod ihres Mannes war sie sehr allein.

Stephen schickte seinen Sohn Paul Irving zu ihr, als dieser acht Jahre alt war und nachdem Pauls Mutter gestorben war.

Paul besuchte die Schule von Avonlea, als Anne Shirley Lehrerin war, und erzählte ihr, dass seine Großmutter ihm immer Porridge (Haferbrei) zu essen gab, damit er wächst. Sie gab ihm mehr Porridge, als er essen konnte.

Kurz vor Pauls elftem Geburtstag schrieb Stephen, dass er ein Geschenk für Paul schicken würde. Da Pauls Großmutter die Schublade im Bücherschrank abgeschlossen hatte, was sie sonst nie tat, vermutete Paul, dass das Geschenk schon angekommen sei. Auf seine Frage antwortete seine Großmutter, dass kleine Jungen nicht so neugierig sein sollten.

Einmal wollte Mrs Irving, dass Paul Rachel Lynde ein Bild seiner Mutter zeigte, das er von seinem Vater bekommen hatte, was Paul aber nicht wollte. Er gehorchte trotzdem.

„Mrs Lynde ist eine gute und nette Frau, aber sie gehört nicht zu den Menschen, denen man das Bild seiner Mutter zeigen möchte.“
— Paul Irving zu Anne Shirley (Quelle)

Paul bat seine Großmutter, das Bild seiner Mutter über das Fußende seines Bettes zu hängen, sodass er es morgens beim Aufwachen gleich sah.

In Annes zweitem Jahr als Lehrerin in Avonlea wuchs Paul tatsächlich. Mrs Irving meinte dazu, dass das Porridge endlich wirken würde.

Einmal sagte Prillie Rogerson zu Paul, dass seine Großmutter ihm jeden Abend die Haare mit Lockenwickler aufdrehen würde. Paul steckte seinen Kopf in einen Bach, um Prillie zu beweisen, dass das nicht stimmte, fiel ins Wasser und Anne schickte ihn nach Hause. Abends sagte Davy Keith deshalb zu Anne, dass Prillie fies und gemein sei und wenn sie noch so hübsch sei.

Nachdem Anne ihre Stelle in Avonlea kündigte, erklärte Paul seiner Großmutter, er habe keine Kraft, sein Porridge zu essen, da er Anne sehr mochte und meinte, Annes Nachfolgerin Jane Andrews habe von manchen Dingen nicht so viel Ahnung wie Anne.

An einem Abend in den Sommerferien besuchte Anne Paul und erfuhr, dass Stephen in Avonlea war. Paul stellte Anne und Stephen einander vor und Stephen bedankte sich bei Anne und lobte sie, weil Anne Paul gab, was seine Großmutter ihm nicht geben konnte. Paul freute sich sehr über den Besuch und erzählte von der Überraschung. Am Abend, als Paul schon geschlafen hatte, war Stephen eingetroffen und mit Pauls Großmutter in sein Zimmer gegangen, um Paul anzuschauen. Paul war davon wach geworden, hatte seinen Vater gesehen und sich regelrecht auf ihn gestürzt vor Freude. Mrs Irving kochte Stephen alle seine Lieblingsspeisen.

Stephen besuchte zusammen mit seinem Sohn Lavendar Lewis und noch im gleichen Sommer heirateten sie. Mrs Irving gehörte zu den Gästen auf der Hochzeit. Als Lavendar und Stephen sich auf den Weg zu ihrer Hochzeitsreise machten, begleiteten alle sie nach Bright River, um sie am Nachmittagszug zu verabschieden. Anne Shirley, Diana Barry, Charlotta die Vierte und Gilbert Blythe streuten Reis. Charlotta warf einen alten Schuh, der Mr Allan fast am Kopf getroffen hätte. Paul machte mit einer alten, kupfernen Tischglocke mächtig Lärm.

Mary Joe arbeitete als Haushälterin für Mrs Irving.

Als Paul 13 Jahre alt war und die Ferien in Avonlea verbrachte, fand er seine Felsen-Menschen nicht mehr. Seine ehemalige Lehrerin sagte dazu, dass Paul aus dem Felsen-Menschen-Alter herausgewachsen war und seine Großmutter meinte, dass sie noch genauso viel Unsinn redeten wie früher.

Persönlichkeit

Mrs Irving tat viel für Paul und war sehr gut zu ihm. Paul wünschte sich jedoch, sie würde ihm nach dem Zubettgehen die Kerze dalassen, statt sie mitzunehmen. Seine Großmutter sagte dazu, dass Paul nicht so ein Angsthase sein solle. Laut Mrs Irving war Paul sehr klein für sein Alter. Sie wollte nicht, dass Paul Kuchen aß, und erlaubte ihm keinen kleinen Imbiss zwischen den Mahlzeiten. Vor dem Zubettgehen bekam Paul immer nur eine Scheibe Butterbrot und ein Glas Milch. Nur Sonntags strich seine Großmutter Marmelade auf das Brot. Sie meinte, Sonntags solle man nur fromme Gedanken denken, und fand, dass man sich nur bei Predigten und in der Sonntagsschule wirklich fromme Gedanken macht.

Quellen

Bücher

Links

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